E-WURF ZWERGSCHNAUZER SCHWARZ-SILBER: 4.3.2019: 3 Rüden 1 Hündin


Pia ArtLöhrs

Max von Principessa


geboren 24.9.2012

VDH 12ZS 42004764

 

Deutscher Champion PSK

Deutscher Champion VDH

Klubsieger PSK

Klubsieger ISPU

Badensieger 2014

Kurpfalzsieger 2016

 

2x BOB

1x BOS

1x Jüngstenbeste

1x Reserve-Cacib

SA-Karte

12x v1

 

Frei von erblichen Augenkrankheiten

Frei von MAC (N/N)

PRA-B frei (N/N)

Gesundheitsuntersuchungen und Ahnentafeln auf Pias Seite

hier

geboren 6.8.2011

VDH 11ZS 42004205

 

Klubsieger PSK

 

Frei von MAC (N/N)

Frei von PRA-B (N/N)

Frei von erblichen Augenkrankheiten 

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Augenuntersuchung Max (frei)
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F-Wurf Zwergschnauzer schwarz-silber Welpen: 10.3.2019, 4 Rüden 3 Hündinnen


Geboren 19.1.2016

VDH 16ZS 42006064

 

Deutscher Champion VDH

Deutscher Jugend-Champion VDH

Klubsieger PSK

 

Rheinland-Pfalz-Saar Babylandessieger 2016

Jüngsten-Kurpfalzsieger 2016

Badenjüngstensieger 2016

internationaler Alpen-Jugendsieger 2016

Jugendsieger Baden-Württemberg 2016

Ortenau-Jugendsieger 2017

Alpen-Jugendsieger 2017

Sieger Karlsruhe 2018

 

1x Jüngstenbeste

2x Jugendsieger (Jugend-BOB)

2x schönste Hündin (BOS)

2x BOB

10 x v1

1x Reserve-Cacib

 

Frei von erblichen Augenkrankheiten

Frei von MAC (N/N)

PRA-B frei (N/N)

Gesundheitsuntersuchungen und Ahnentafeln auf Brünnis Seite

hier

geboren 6.8.2011

VDH 11ZS 42004205

 

Klubsieger PSK

 

Frei von MAC (N/N)

Frei von PRA-B (N/N)

Frei von erblichen Augenkrankheiten 

Gesundheitsuntersuchungen und Ahnentafeln s. oben!


Schwangerschaftstagebuch

Pia hatte nach einer längeren Babypause nun wieder ein Date. Mit Max von Principessa ging es leicht, denn sie fand ihn sehr attraktiv und sie ermunterte ihn immer wieder,  aufzureiten. Wobei das gar nicht nötig war,  denn Max war ein charmanter Rüde und nach einem kleinen Vorspiel ging er sanft aber bestimmt zur Sache.

Beide Hunde fiepten sich schon durch die Wände zu - Max von innen, Pia von draussen, als wir ankamen - als sie sich das erste Mal näherten. Können sie sich durch die Wände riechen oder haben sie einen 7. Sinn? Wer weiß.

Jedenfalls ging das Decken wunderbar und wir erwarten um den 4.3.2018 Welpen aus dieser vielversprechenden Verpaarung.

 

Mit Brünni hat es nach ein paar Anläufen auch gut geklappt mit dem Decken. Brünni ist sensibler und darauf ging der Rüde ein - überhaupt wurden den Mädels diesmal alle Freiheit gelassen beim Liebesspiel, sie haben gar nicht gezickt und das weniger "professionelle" Decken hat uns und den Hündinnen gut gefallen - wenn es auch nicht immer gleich klappt und wesentlich mehr Zeit beansprucht.

 

So, wir wagen das Abenteuer von zwei Würfen gleichzeitig!

Wir sind sehr gespannt auf das Resultat: einige süße kleine Welpchen Anfang März!

Brünni und Max - zufrieden nach dem Deckakt am 8.1.2019.

 

Die Kleine ist nach dem Decken glücklich wie ein Flummi umhergesprungen.


Pia ist seit ein paar Tagen sehr verschmust und "verdächtig" brav und folgsam. Meist wollen beide Mädels jetzt Körperkontakt und schieben das Köpfchen unter die Hände, wenn man aufhört mit kraulen.

Bei Pias Verhalten sind wir schonmal fast sicher, dass es geklappt hat, sie hat ja auch ein paar Tage "Vorsprung" vor Brünni.

Unsere Hündinnen patschnass in ihren Hundebademänteln. Rechts - beide sind total liebebedürftig und wir vermuten: schwanger!

Jetzt müssen wir abwarten, ob es geklappt hat und beide tragend sind. Das kann man frühestens in der 4. Woche. Diesen Gang zum Tierarzt wollen wir den beiden aber ersparen und machen es auf die natürliche Art - wir warten auf den Scheidenausfluss und das schwellen des Bäuchleins, was man nur 1 Woche später,  also ab der 5. Woche,  schon festellen kann.

Pia ist inzwischen ziemlich verschlafen und Brünni wird auch schon ruhiger. Pia hat sich mehrfach übergeben - vielleicht ein gutes Zeichen!

Pia (3. Woche) verschläft inzwischen den ganzen Tag, zudem ist ihr übel, denn sie lehnt teilweise sogar ihre Lieblingsleckerli ab und frisst ihre Portion nur halb. Brünni (2. Woche) hingegen ist noch recht fidel, möchte dann eigentlich die andere Hälfte von Pias Futter haben und verschläft aber auch den größten Teil des Tages. Sie ist eher total verfressen gerade, trotzdem hat sie ein wenig gewürgt.... Spielen tun beide noch gern im Moment, aber wenn es regnet draussen, schauen sie einen mit großen Augen an: meinst Du das Ernst mit Gassigehen?

Pia (Anfang 4. Woche) hat auffällig plötzlich bei Brünni (Anfang 3. Woche) hinten herumgeschnüffelt. Genauso, wie es Brünni eine Woche zuvor bei Pia gemacht hat. Die überaus feinen Hundenase ist uns da ja weit voraus. Überhaupt spiegelt Brünni das Verhalten von Pia im Abstand von ca. 1 Woche, also genau der Unterschied zum Deckzeitpunkt. Deshalb vermuten wir: Hurra, es müsste bei beiden geklappt haben! Unsere Hände sind im Dauer-Kraul-Modus,  Lust zum spielen hat Pia nicht mehr viel.

Beide liegen am liebsten auf dem Sofa herum und fressen fast nichts gerade! Brünni schützt jetzt ihr Heim und verbellt beim Gassigehen jeden, der für ihr Gefühl sich zu nahe ans Haus "wagt". Der Neuschnee ist für beide ganz wunderbar und ihre Bärte sind voll damit.

Links Pia, rechts Brünni, am Abend im Schnee.
Links Pia, rechts Brünni, am Abend im Schnee.

Zum Glück haben beide wieder guten Appetit. Pia ist in der 4. Woche, Brünni in der 3. Dass das schwankt in den ersten Wochen der Schwangerschaft war bisher bei beiden früher auch schon so.

Den Mädels geht's gut. Links Brünni, rechts Pia.
Den Mädels geht's gut. Links Brünni, rechts Pia.

Pia ist jetzt in der 5. Woche und wir sind uns fast sicher, die kleinen “E“s schon anhand eines leicht geschwollenen Bäuchleins zu bemerken! Beide fressen entweder alles, was sie kriegen können - oder gar nichts. Ansonsten schlafen sie die meiste Zeit und man bemerkt sie kaum....

Pias Zitzen sind größer geworden. Gestern konnten beide nicht genug bekommen von übrigen Nudeln - Fleisch war völlig uninteressant. Die Gelüste schwanken.

Pia (Ende 5. Woche) ist definitiv tragend! Sie hat schon ein Bäuchlein, die Zitzen sind vergrößert und sie hat den charakteristischen Ausfluss! Bei Brünni (Ende 4. Woche) meinen wir, auch schon den Schwangerschaftsausfluss festgestellt zu haben. Wir freuen uns auf die Kleinen Anfang März!

Brünni hat uns heute morgen (Ende 4. Woche) alles vollgespuckt - Schwangerschaftsübelkeit gibt es eben auch beim Hund. Hinterher war Apfel angesagt und die Kleine konnte nicht genug davon bekommen. Sie bekommt eine Extraportion Liebe heute Abend!

Pia bekommt eine kleine Kuller inzwischen und spachtelt fast alles weg, was man ihr hinstellt. Brünni (5. Woche) ist hingegen furchtbar schleckig und wir versuchen, sie mit allerlei leckeren Dingen zum Fressen zu bringen - das Meiste lehnt sie gerade ab. So wie Pia vor kurzem hat sie diese Phase. Einen Bauch können wir noch nicht sicher bei ihr festellen, das müsste in dieser Woche jetzt deutlich sichtbar werden.

Wir gehen jeden Tag wie gewohnt ein paar schöne Runden, auch wenn die Damen gerade keine große Lust haben, v.a. Pia (6. Woche) muss man jetzt mehrmals rufen zum Gassi gehen. Solange der Bauch noch nicht allzu groß ist, sollen sie sich wie gewohnt bewegen und fit sein. Sonst standen beide immer sofort an der Tür wenn jemand die Schuhe anzog...

 

Vor der Niederkunft brauchen beide nochmal eine frische Frisur, aber solange es noch so kalt ist, sollen sie ruhig ein bisschen längeres Fell behalten.

Brünni hat vergrößerte Zitzen und leichten Ausfluss. Ein Bäuchlein ist noch nicht wirklich zu fühlen - sie ist in der 5. Woche.

Gerade haben wir Bilder bekommen von unserer Nachzucht Belmonte "Benny" vom Schlosstheater, Brünnis Brüder, frisch vom Friseur - ist er nicht schön?

Unsere zwei Hübschen im Wald gestern. Pia (Ende 6. Woche) wird schon etwas schwerfälliger, Brünni (Ende 5. Woche) hat bisher nur relativ wenig Bauch. Immerhin frisst sie endlich wieder mit gutem Appetit.

 

Man fragt sich natürlich immer, wie viele Babies sie wohl haben werden und versucht, die Anzeichen zu deuten wie dicker Bauch, wieviel Ausfluss, wann werden die Zitzen größer, Übelkeit, Übellaunigkeit (leider auch das),...

Pia war beim C-Wurf erst am Ende sehr dick, hatte nur 4 Welpen, aber alle 4 waren Prachtstücke mit bis zu 280 g (!) Geburtsgewicht. Diesmal ist sie früher schon dicker und hat mehr Ausfluss, also vermuten wir, sie trägt 5.

Brünni ist nicht so hart im Nehmen wie ihre Mama, sie zeigt deutlich, wenn sie sich nicht wohlfühlt, sie sucht viel Körperkontakt und drängt sich geradezu an einen heran. Sie hat relativ wenig Bauch gerade, große Zitzen und einigen Ausfluss, aber das letzte Mal wurde sie früher dicker - wir vermuten, sie hat 4 Welpen im Bäuchlein.

Aber, wer weiß, wir lassen uns überraschen. Das Wichtigste ist ja, dass die Geburt leicht geht und alle gesund sind! Im Durchschnitt hat diese Rasse 4-5 Welpen.

Nur noch 3 Wochen bis zu Pias Niederkunft....

Pia wiegt am 45. Tag der Trächtigkeit nun 10,1 KG und Brünni am 37. Tag 8,8 KG. Die durchschnittliche Tragezeit beträgt bei Hunden 63 Tage. Neuerdings versteckt sich Brünni im Garten in der Hecke - sie reagierte nicht auf Rufe und und wir suchten mehrfach schon im Nachbarsgarten nach ihr. Vielleicht sucht sie sich ein Nest und hat vor, dort ihre Welpen zur Welt zur bringen? Das werden wir natürlich zu verhindern wissen. Aber dass schwangere Hündinnen scharren und sich draußen ein Nest bauen, ist normal und schon Zeichen für das Näherrücken der Geburt.

 

Beide Mädchen haben eine schöne Kuller und auch Brünnis Bauch wächst jetzt jeden Tag deutlich. Nach Leckerlis springen beide nicht mehr wie früher sondern sie lassen das Stück erst zu Boden fallen. Aufs Sofas schaffen es beide noch ohne Hilfe.

Oben hinten sieht man deutlich Pias Bauch. Vorne ist Brünni. Wir genießen das herrliche Wetter und sind den ganzen Tag draußen.

 

Brünni (41. Tag) bekommt sogar schon kleine Busen und bei Pia fühlt man bereits die kleinen neuen Erdenbewohner zappeln, wenn man vorsichtig die Hand auf den dicken Bauch legt!! Auch bei Pia bildet sich das Gesäuge schon gut fühlbar aus.

Pia hat heute den 49. Tag und in 2 Wochen ist es so weit. Bald beginnt schon die Phase, in der wir sie nicht mehr aus den Augen lassen werden (ca. ab dem 56.-58. Tag kann es schon soweit sein) und wir die Geburtsvorbereitungen treffen wie das Kaminzimmer ausräumen und einen abwaschbaren Boden reinlegen, Wurfkiste aufbauen, Nabelklemme etc. auskochen, Medizinkiste und Welpenmilch parat halten, etc. Und bald danach kommt die kleine Brünni dann dran.

Die Welpen kommen bei uns im Wohn(Kamin-)zimmer zur Welt (und bleiben dort ca. 5-6 Wochen, bis sie ihr eigenes Zimmer beziehen mit Platz zum spielen und herumtollen).

Wir sind jedes Mal gespannt wie ein Kind bei der Bescherung und freuen uns sehr auf die Welpenzeit!

Pia (51. Tag) geht sehr schwerfällig und mag keine großen Runden mehr gehen mit ihrem dicken Bauch. Sie läuft langsam hinterher anstelle wie sonst, voraus (wenn sie darf). Beide Hündinnen haben starken Ausfluss (ein gutes Zeichen und auch ein Zeichen, dass die Wurfstärke gut ist). Pia ist sehr dünnhäutig, wenn man sie nur kurz alleine lässt, heult sie beim Wiederkommen wie ein gequältes Tier..... Brünni ist da wiederrum entspannter, hat aber auch noch nicht einen so großen Bauch.

So ist jedes Tierchen ganz anders!

 

Die Schwangeren brauchen jetzt die Unterstützung ihres "Rudels" und sind sich ihrer Schwäche sehr wohl bewußt. Wir streichen über die Bäuche und sagen ihnen, dass alles in Ordnung ist so und dass wir uns auf die Welpen freuen. Sie verstehen das schon - und ich glaube, dass die Ruhe, der normale Alltag und die Zuwendung für eine Hochschwangere wichtig ist, egal, ob Mensch oder Tier.

Links Brünni (43. Tag) und rechts Pia (51. Tag), beide mit gut sichtbaren Bäuchen! Den Hinterfuss so herausstrecken beim Liegen tun sie gern, wenn sie schwanger sind.

Noch ca. 1 Woche bis zur Geburt von Pias Welpen und starke 2 Wochen bis zur Geburt von Brünnis! Ab jetzt kann es jeden Tag schon soweit sein, wenn auch der Termin für Pia am Sonntag, 3.3. ist. Das Kaminzimmer haben wir ausgeräumt und alles für die Geburt hergerichtet. Die Laken und die Nabelklemme und -Schere sind ausgekocht und die Wurfkiste desinfiziert. Jetzt kann's losgehen! Pia wird jetzt nicht mehr allein gelassen, wir versuchen die Anzeichen des Geburtstermins zu deuten: wir messen regelmäßig die Temperatur - diese sinkt kurzzeitig 1-2 Tage vor der Geburt. Und behalten die Form des Bauchs im Blick -  dieser verändert seine Form kurz vor der Geburt, es senken sich die "Früchte". Die Hündin wird das Futter verweigern und unruhig werden, scharren und hecheln. Der Züchter muss auf jeden Fall dabei sein, falls die Hündin nicht richtig abnabelt. Der neugeborene Welpe muss aus den Hüllen befreit werden damit er atmen kann. Dafür hat man nur 1-2 Minuten Zeit nach der Geburt. Und natürlich muss man alles im Blick behalten, ob es glatt geht oder man Hilfe braucht.

Pias (57. Tag) Portionen sind jetzt kleiner, sie kann nicht mehr soviel auf einmal fressen. Sie reduziert schon die Nahrungsaufnahme, was normal ist. Wir gehen nur kleine Runden, denn sie hat bald genug mit ihrem dicken Bauch. Sie schläft jetzt sehr viel, will aber immer in unserer Nähe sein. Brünnis (49. Tag) Bauch hat ganz ordentlich zugelegt, sie spielt noch gern und am liebsten mit der Angel. Da springt sie auch und wir staunen, dass sie mit dem dicken Bauch sogar recht agil ist.

Brünni wiegt am 50. Tag ihrer Trächtigkeit 9,8 KG und Pia am 58. Tag schon 10,9 KG! Wir erwarten jetzt Pias Welpen jeden Tag.

60. Tag für Pia, bisher ist noch nichts in Sicht. Wir messen mehrmals täglich die Temperatur -  bei Brünni hat das letztes Jahr sehr gut geklappt, bei Pia früher nicht. Die Temperatur fällt 12-24 Stunden vor der Geburt um ca. 1 Grad ab, soweit die Theorie.

Pia mag gar nicht mehr gern Gassi gehen, nach 10 Minuten hat sie genug. Brünni (52. Tag) hat heute morgen gelben Schleim erbrochen, aber sonst geht es ihr gut. Sie sind auf die Streicheleinheiten der jeweils anderen eifersüchtig und drängen sich immer vor.

Im Zuckelschritt gehen wir jeden Tag ein wenig. Und während man überlegt, ob es nicht zuviel wird, kreuzt ein Eichhörnchen den Weg und schwups legen beide Hündinnen einen Spurt erster Sahne hin! 

Die Nächte sind unruhig, v.a. Brünni ächzt und schläft nicht, sodaß wir auch immer wieder wach sind. Und man versucht, mit einem Ohr wach zu bleiben, damit nichts verpasst wird. Aber beide haben sich am Abend den Bauch vollgeschlagen mit selbergekochter Butter-Hühnerbrust mit Salbei und einer kleinen Prise Salz. Nur das Beste für unsere Damen! Solange sie gut fressen, steht die Geburt noch nicht unmittelbar an.

Dreckig vom Feld am 61./53. Tag wurden beide nochmal gründlich gebadet, bevor die Kleinen kommen. Aus Pias Zitzen kommt schon ein wenig Milch.  Pias Temperatur ist beständig im Normalbereich und fällt nicht ab. Sie flüchtet inzwischen, wenn wir mit dem Thermometer kommen, es gibt bestimmt Angenehmeres als das.

Pias 63. Tag. Noch hat sie nicht geworfen.... wir vermuten, dass sich beide im Wurfdatum annähern, was wahrscheinlich bei einem Rudel in der Natur auch Sinn machen würde. Die Muttermilch verändert sich während der Säugephase und wenn eine die Amme spielen müsste, ist es besser, wenn die anderen Welpen in etwa gleichalt sind. 


Wir vermuten, heute Nacht kommen die Babies von Pia, weil: Pias Temperatur ist abgefallen, laut Theorie also 12-24 Stunden danach sind die Kleinen da. Und: Brünni hat gestern abend ihre Mama auf besondere Art beschnüffelt, am Gesäuge, hinten, also scheint die Geburt sich anzubahnen, was sicherlich einer feinen Hundenase nicht entgeht. Und sie frisst fast nichts mehr.

Schauen wir, ob wir die Lage richtig einschätzen! Der Bauch müsste sich dann absenken im Lauf des Tages. Zu lange über Termin sollte die Hündin nicht gehen.

Nach einer aufregenden und nervenaufreibenden Nacht hat Pia 4 gesunde Welpen geboren, am 4.3. vormittags von 9:30 bis 11:10 Uhr. Es sind drei Rüden und ein Mädel mit Geburtsgewichten von 145 bis 240 Gramm.  Hallo, “E“s!

In der Nacht um halb vier haben wir Pia in die Wurfkiste gesetzt und gewartet, nachdem sie unruhig geächzt hatte. Dann war wieder Ruhe, wir wieder ins Bett, Pia schlief selig. Nach einer halben Stunde dasselbe Spiel.

Gegen sechs Uhr früh stellten wir zähen, schwarzgrünen Ausfluss fest - das kann einen gefährdeten oder bereits toten Welpen oder mehrere bedeuten, also ggf. vielleicht ein Notfall. Wir packten beide Hündinnen ein und sind sofort in die nächste Tierklinik gefahren, die einen Ultraschall und Röntgenbilder gemacht hat. Es seien 4 Stück, alle gesund, noch keiner im Geburtskanal. Man riet trotzdem zum Kaiserschnitt - was wir nach Absprache mit dem Zuchtwart (und dessen Erfahrungswerte) für verfrüht hielten. Trotz einiger Panikmache der Ärztin sind wir heim und Pia hat relativ kurz darauf auf natürlichem Weg in einer völlig normalen Geburt geboren. Zum Glück konnten wir der Hündin, den Welpen und uns diese Prozedur, die ja auch nicht ohne Risiko ist (insbesondere ist das Narkosemittel für die Hündin schwierig zu dosieren und hat schon öfters Welpen das Leben gekostet), ersparen!

 

Jetzt ist alles friedlich, die Kleinen saugen zufrieden und die Mutter schläft. Jetzt können wir uns wieder entspannen und etwas schlafen!

Blick ins Welpenbettchen am 1. Tag.

Erik (blau), Enrico (grün), Edgar (rot) und Elektra (gelb).

Jetzt wird abwechselnd an der Wurfkiste “geschlafen“ und die Mutter unterstützt: verirrte Welpen wieder zur Mama setzen, ab und an Urin und Kot der Welpen abwischen oder ausmassieren, wenn die Hündin es nicht gemacht hat (Welpen können sich die erste Zeit nicht ohne Hilfe entleeren und greinen bitterlich, wenn sie müssen), Temperatur der Hündin überwachen (die ist erhöht ein paar Tage, darf aber nicht zu Fieber werden), der Hündin Kalzium geben (um einer Eklampsie vorzubeugen), sie am Bettchen füttern und schauen, dass sie genug trinkt und frisst (sie braucht viel Flüssigkeit und Fett für die Milch), das Gesäuge regelmäßig kontrollieren (auf Verhärtungen, Kratzspuren), ihr gut zureden und kraulen, etc. Die Hündin verlässt ihr Lager nur unter gutem Zureden, um sich zu entleeren. Die Hündin wird die nächste Zeit immer wieder Blut und Geburtsreste ausscheiden, für gute Hygiene und täglichen (oder öfter) Wechsel der Unterlage muss man sorgen.


Ein wenig Sorgen bereitet uns der kleine Erik, er hat erst zu- und jetzt wieder abgenommen. Er ist der Kleinste im Wurf und wird von seinen Geschwistern gern von den Zitzen verdrängt. Wir kontrollieren täglich die Gewichte der Kleinen und haben ihn jetzt besonders im Blick. Immer wieder setzen wir ihn gezielt an eine der großen Zitzen zwischen den Hinterläufen an und behalten ihn solange in der Hand, damit er auch genug Milch trinkt. Tag und Nacht, denn die Welpen haben nicht viele Reserven.


Brünni nähert sich jetzt ihrer Geburt. Sie ist sehr dick, sie bewegt sich nicht so gern und frisst seit Tagen nur wenig. Sie hat neugierig das Geschehen beobachtet und die Geschwister beäugt. Sonst ist sie sehr ruhig, lieb und es geht ihr gut.

Erik hat auf heute, 3. Tag, einiges zugenommen, hurra! Alle Welpen haben zugelegt und die kleinen Bäuchlein fangen an, sich zu runden und Babyspeck anzusetzen, genau, wie es sein soll. 

Pia legt sich endlich hin und säugt nicht mehr in der Hocke, so kommen die Welpen viel besser zur Milch. Wir wollten Pia erstmal nicht zwingen dazu, denn sie hat sich nicht hinlegen wollen, vielleicht hatte sie Schmerzen oder es war ihr zu warm.

Die säugenden Hündinnen hecheln viel. Pia hat sich erbrochen, was aufgrund der leichten Gastritis, die Hündinnen nach dem Fressen der Plazenten haben, normal ist - man muss vorsichtig füttern, auch wenn Pia jetzt eine ganze Kuh fressen möchte.


Die große Quengelei hat schon nachgelassen. Die ersten Tage nach der Geburt sind eben sehr wichtig und es spielt sich alles gut ein gerade! Bei uns riecht es jetzt wieder typisch nach Hundemilch und ein wenig nach der Milch-Kaka der Babies.


Die Welpen können auch ihre Körpertemperatur zuerst nicht selber regeln und brauchen die Nestwärme ihrer Mama.


Das Spielzeug muss rein, sonst holt Pia es
Das Spielzeug muss rein, sonst holt Pia es
Brünni und Edgar
Brünni und Edgar

Brünni begutachtet ihren Halbbruder Edgar (rot), 4. Lebenstag

Brünnis Temperatur ist gefallen.... also heute Nacht wahrscheinlich Wurf Nummer zwei. Ihr Bauch hat sich auch schon etwas gesenkt. Sie hat gerade mal den 59. Tag. Vielleicht stimmt unsere Vermutung, dass sich beide annähern mit den Wurfterminen, Pia später, Brünni früher.

 

Pia lässt Brünni ganz nah an ihre Welpen herankommen, die zwei vertrauen sich. Brünni möchte am liebsten zu Pia mit in die Wurfkiste. Gestern hat sie nach ihrer Wurfkiste geschaut, denn die vom letzten Jahr ist ja schon belegt. Brünni bekommt die neue Box.

Pia sitzt manchmal etwas überfordert in ihrer Wurfbox und winselt leise, wenn wieder alle Welpen gleichzeitig heulen. Dann helfen wir ihr und setzen die Kleinen an ihre Zitzen, dann ist meistens schnell Ruhe. Oder helfen dem Welpen beim Entleeren. Die Nächte sind nach wie vor unruhig und relativ schlaflos für uns. Aber die Hauptarbeit leistet natürlich die Hündin, die 24 Stunden am Tag für ihre Babies da ist!


Auf den 4. Lebenstag haben die Kleinen teilweise sehr viel zugelegt - Elektra allein 40g (!).

Die Welpen aus Pias Wurf haben alle auf den 5. Tag um die 40g zugenommen, zwei wiegen schon über 300 g. Sie können mittlerweile ganz gut durch die Wurfkiste robben. Ihr lackschwarzes, glänzendes Fell und der Babyspeck zeigen rundum zufriedene, gesunde Welpen. 

E-Wurf am Morgen, 5. Tag

E-Wurf, 5. Tag

Brünni ist noch entspannt, dann setzt sie sich ab und an plötzlich auf für kurze Zeit. Ihr Gesäuge ist prall gefüllt. Wir vermuten, die Eröffnungswehen sind im Gange, es dauert eben noch. Die Kleine wird nicht aus den Augen gelassen und v.a. nicht in die Hecke, in die sie dauernd verschwinden will!



61. Tag für Brünni. Sie erfreut sich bester Gesundheit und hat noch nicht geworfen. Es kommt doch immer anders, als man denkt und die Temperatur-Methode stimmt eben nicht immer.... oder man muss viel öfter messen.... wir warten weiter. Es ist alles im normalen Zeitrahmen.


Pias Welpen nehmen sehr gut zu und bald haben sich die Geburtsgewichte schon verdoppelt. Das Optimum ist innerhalb einer Woche, das schaffen wir locker! Die Nacht war zum ersten Mal friedlich, die Welpen sind zufrieden - die Kleinen sind jetzt gut angekommen im Leben!

Edgar (beim Wiegen hat er sich in die Schüssel gekuschelt und ist sofort eingeschlafen, Brünni schaut zu), Erik, Enrico, Elektra, 6. Tag

61. Tag für Brünni, ihre Temperatur ist am frühen Abend noch tiefer als vorgestern. Wir sind gespannt, ob die Welpen heute Nacht kommen. Das Bäuchlein hängt und sie liegt platt auf dem Sofa.

Brünni, 61. Tag: “Aber heute Nacht bekomme ich meine Babies....!“

62. Tag am Morgen für Brünni. Sie hat ab spät abends (61.) gehechelt, bis nach 24 Uhr haben wir gewartet. Dann nachts um 4 wurde sie wieder unruhig, hechelte - wir sind mit ihr zur Wurfkiste. Bis 7:30 noch nichts, dann legt sie sich hin und ist ganz ruhig. Wir gehen mit ihr immer wieder ein paar Schritte im Garten, das erleichtert die Geburt. Wir Warten!

Brünni hat am 62. Tag  sage und schreibe 7 Welpen das Leben geschenkt, 4 Rüden und 3 Hündinnen! Das war aber auch ein Marathon! Heute gegen 10 begannen endlich die Eröffnungswehen (Pia kam aus ihrer Wurfkiste und setzte sich demonstrativ vor Brünni!) und von 14:20 bis 16:15, in nur zwei Stunden, kam ein Welpe nach dem anderen. Sie sah aus wie eine Birne, als sich die Früchte senkten, so voll war sie. Und sie war klug, so wenig zu fressen über die letzten 2 Wochen, damit die vielen Welpen nicht zu groß und schwer wurden für sie. Die Geburtsgewichte liegen zwischen 165 und 212g.

Brünni ist eine vorbildliche Mama und hat sofort mit der Welpenpflege angefangen. Sie hat nur 9 Zitzen, das könnte eng werden, aber dann kann Pia aushelfen - sie hat Milch ohne Ende. Wir sind überglücklich, dass Brünni das so gut über die Bühne gebracht hat, auch wenn sie uns 3 Tage am Stück dafür in Atem gehalten hat. Diese Wurfgröße ist schon sehr groß für so einen kleinen Hund! 

Wir können uns nun endlich auch wieder entspannen, denn in der “heißen Phase“ lässt man eine hochschwangere Hündin gar nicht mehr aus den Augen und ist entsprechend gebunden.

Jetzt müssen wir den Wurf überwachen und in 3-4 Tagen hat sich alles hoffentlich eingespielt. Hurra!

Die "F"s heißen: Fasolt (grün), Fafner (rot), Freia (gelb), Fricka (weiß) (alle aus dem Rheingold/Wagner), Ferrando (blau), Fritz (orange) und Flora (lila).

Pias Welpen haben jetzt nach der ersten Lebenswoche ihre Geburtsgewichte verdoppelt, Erik sogar schon am 6. Tag! 


Brünnis Welpen haben zugenommen auf den 2. Tag und die Nacht war erstaunlich friedlich, Brünni ist eine Mama, die ganz in ihrer Mutterrolle aufgeht. Zum sich entleeren mussten wir sie regelrecht aus dem Bettchen holen.

Elektra, 8 Tage alt
Elektra, 8 Tage alt

Jetzt 2 Tage nach der Geburt kommt Brünni auch mal selber kurz aus der Wurfkiste. Gestern mussten wir sie beim Putzen der Babies unterstützen, gleich wie bei Pia, der Tag nach der Geburt scheint der Tag zu sein, an dem die frische Mama sich erstmal erholen muss. Pia darf jetzt wieder kleine Gassirunden gehen mit anschließender Waschung, damit wir nichts einschleppen.

Zu den Bildern:

Brünni mit ihren “F“s, 4. Lebenstag. Sie hatte wie letztes Jahr Milchstau in ihren oberen zwei Zitzen, die sehr klein sind - durch gezieltes Ansetzen eines starken Welpen und Massage löste sich das recht schnell (unbemerkt kann sich sowas zur Mastitis (Gesäugeentzündung) entwickeln). 

Dann die “E“s, 10. Lebenstag: 

Erik - er hat seine Geschwister alle überholt mit der Entwicklung und macht schon fast die Äuglein auf, wie auf dem Foto zu erkennen ist. Dann sein Brüderchen Enrico, alle sind schön pummelig und wohlgenährt.

Ein Blick auf Brünnis Welpen am 5. Tag:


Fricka (weiß) und Fritz (orange), Fasolt (grün) und Ferrando (blau) und Flora (lila), Freia (gelb) und Fafner (rot). Das kleine Körbchen wirkt riesig. 

Die Welpen in diesem Alter machen nichts anderes als saugen, schlafen und ausscheiden. Die Augen und Ohren sind noch geschlossen und sie können gerade mal durch die Box zu Ihrer Mama robben und Milch saugen. Das Nervengeflecht entwickelt sich von vorn nach hinten und es wird noch einige Tage brauchen, bis sie richtig den Kopf heben und ihre Hinterbeine benutzen können. Sie wiegen jetzt schon alle um 300 g und darüber. 


Die hellere Färbung in Gesicht und an den Läufen dauert unterschiedlich lang, aber hell werden alle werden.


Die verwendeten Farbmarkierungen sind auch beim Verschlucken ungiftig und sind im Moment noch weniger gefährlich für die Kleinen als jetzt schon Halsbändchen zu benutzen. 

Alle Felle glänzen wie gelackt und Brünni putzt sie inzwischen vorbildlich. Meistens herrscht jetzt viel Ruhe, trotzdem schlafen wir noch an den Wurfboxen.

Pia und Brünni, die 6 Tage Altersunterschied sieht man deutlich an der Baby-Größe.

Kleine Piranhas beim Abendessen. Pia und die “E“s, 12. Tag....

... und kleine Piranhas vom F-Wurf, 1 Woche alt.

Jetzt darf auch Brünni endlich wieder Gassi gehen, ihre Kleinen sind jetzt 1 Woche alt. 

Die “E“s (fast 2 Wochen alt) benutzen so langsam ihre kleinen Hinterfüsschen, die sich unter die Hüfte schieben. Alle haben die Äuglein geöffnet, die Ohren folgen demnächst und im Lauf der nächsten Woche werden sie versuchen, auf alle 4 Beine zu kommen. Die Entwicklung ist schnell bei Welpen, jeden Tag kann man regelrecht dabei zusehen! Die Welpen riechen sehr angenehm, das ist wie bei Menschenbabies.

Wir schlafen endlich wieder im eigenen Bett - und hören, wenn eine Hündin maunzt und raus will. Letzte Nacht 3x, die Nächte sind nach wie vor unruhig. Abends nehmen wir mal den einen, mal den anderen Welpen mit aufs Sofa zum Kraulen, sie schlafen entspannt auf unserem Brustkorb ein und das eine oder andere Malheur passiert....🙄

Das endlich wieder Gassi gehen genießen die großen Mädels genauso wie wir, wenn auch nach jedem Spaziergang Füsse und Schnauze nass geputzt werden und wir andere Hundekontakte erstmal noch vermeiden. 

Die Gebärmutter gibt bei beiden immer noch Reste ab und regeneriert, was i.d.R. die gesamte Säugephase anhalten kann. Unsere Waschmaschine ist im Dauerbetrieb mit der Welpenwäsche.

Jeweils zwei Fotos von: Enrico - Edgar - Erik - Elektra, 2 Wochen alt.

Edgar, wie er langsam die Hinterfüsschen benutzt und den Kopf hebt! Er ist noch ein wenig überfordert und herrlich tapsig. 17. Tag

Pia mit ihren Welpen, 18. Tag. 

Wir müssen unseren Hündinnen ein großes Lob aussprechen, denn es ist fast alles immer sauber geputzt, alle Hintern auch, und die Welpen bekommen genug Milch, v.a. bei dem großen Wurf von Brünni ist das keine Kleinigkeit!

Wenn eine Hündin gerufen wird zum Gassi gehen und sie aufsteht, obwohl noch ein Welpe saugt, gibt es ein lustiges halblautes “Plopp“. Irgendeiner saugt ja leider immer....

Eric wird begutachtet.

Jetzt können die kleinen Saugwelpen auch schon mal ein Stündchen allein bleiben und wir genießen das Frühlingswetter bei einem schönen Gassi-Rundgang, mit dem wieder leichten Hunde-Körper eine feine Sache. 

Bei Brünni (vorne) sieht man schön einen Teil des gut gefüllten Gesäuges, sie hat bisher den großen Wurf gut ernähren als auch pflegen können.

Die beiden spielen und raufen miteinander und so langsam kommt der normale Alltag wieder. Daheim wird jedesmal Füßchen und Schnauze geputzt und wenn Mama zurück in die Wurfkiste geht, fiepsen die Welpen glücklich und krabbeln zur Milchbar. 

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